Vita

(English version please click here)

 

Claudia Reinhard studierte zunächst in Hamburg Schulmusik und Englisch und später Gesang bei Prof. Ulf Bästlein in Lübeck und Graz, wo sie auch Mitglied der Opernschule war. Daneben besuchte sie Meisterkurse bei Julia Hamari, Klesie Kelly, Barbara Schlick und Charles Spencer. Ein Auslandssemster führte sie zu Esther Salaman nach London. Heute lebt die Sopranistin in München.

Seit 2003 ist sie Mitglied des renommierten Vokalsextetts "Singer Pur" (www.singerpur.de). Das Ensemble konzertiert im In- und Ausland und ist regelmäßig in Rundfunk- und TV-Produktionen zu hören. Drei der zahlreichen CD-Einspielungen wurden mit dem ECHO Klassik ausgezeichnet, daneben erhielt das Ensemble u.a. 2008 den Kulturpreis der Stadt Regensburg und 2013 den Bayerischen Staatspreis für Musik.

 

Eine enge Zusammenarbeit verband die Sopranistin mit dem britischen „Hilliard Ensemble“, mit dem sie bis zu seiner Auflösung 2014 u.a. beim Norfolk & Norwich Festival, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, den Schwetzinger Festspielen, den Thüringer Bachwochen und beim Rheingau Musik Festival auftrat.

Im Bereich der Alten Musik arbeitet Sie unter anderem mit dem „Ensemble Daedalus“ und mit „La Capella Ducale“.

 

Als Solistin im Oratorienfach zeichnet sie sich durch große Stilsicherheit und ein umfangreiches Repertoire aus, das von Werken des Frühbarock bis hin zur Moderne reicht. Mit dem Leipziger Kammerorchester unter Morten Schuldt-Jensen wirkte sie bei der Gesamteinspielung der Messen von Franz Schubert mit.

Claudia Reinhard ist darüber hinaus als Gesangspädagogin tätig und hat einen Lehrauftrag am Leopold-Mozart-Institut der Universität Augsburg. Als Jurorin wurde sie unter anderem zu „Jugend Musiziert“, dem Wettbewerb "Jugend Kulturell" und zum Deutschen Chorwettbewerb eingeladen.

"Das Ereignis des Abends war Claudia Reinhard (Sopran). Ihre Stimme ist von kristalliner Klarheit und quecksilbriger Beweglichkeit. Ihre geradezu seraphische Gestaltungskraft hatte die Wirkung, dass im Kirchenraum eine so atemlose Stille herrschte, dass man eine Feder auf den Boden fallen zu hören meinte: eine Sternstunde der Kirchenmusik."

(Nienburger Zeitung)

"Die Sechs Lieder Op. 41 von Mendelssohn gaben besonders der wunderbar flexibel und betörend schön singenden Sopranistin Claudia Reinhard Gelegenheit zum Glänzen."

 

(Siegener Zeitung)

Vollkommen drucklos, leuchtend-klar und tragend noch im Piano bewältigt die Sopranistin Claudia Reinhard die großen Intervallsprünge, die […] Wolfgang Rihm […] verwendet.

 

(Schwäbisches Tagblatt)